Auf, wackre J├Ąger

Ôśů Auf, wackre J├Ąger Liedtext:

Auf, wackre J├Ąger,
lagert euch am hohen Tannenh├╝gel!
und schenkt euch ein und jauchzt und trinkt
so lange noch ein Sternchen blinkt,
denn ach! die Zeit hat Fl├╝gel!

Trinkt, trinkt die Jubelbecher leer
und Mond und Sterne nieder!
O, tr├Ąnken alle Menschen so,
so w├Ąren alle Menschen froh!
so w├Ąren alle Br├╝der.

Ha, seht die in Pal├Ąsten dort!
ob sie wohl trinken k├Ânnen;
sie zittern euch bei jedem Zug,
als tat der helle B├╝rgerfluch
sie auf den Zungen brennen.

Hat auch ein Kraftmann frei und froh
den Becher mal geschwungen,
sieht er sich sch├╝chtern um beim Zug,
als tat der helle B├╝rgerfluch
ihn brennen auf der Zungen.

Und der verfluchte Judasku├č
dort auf beperlten Lippen –
sie k├╝ssen sich und stie├čen doch,
die gift’gen Dolche lieber noch
einander in die Rippen.

Auf jeder Lippe schwebt das Herz,
wenn wir einander k├╝ssen,
und jeden, der’s vertragen kann,
seh’n wir mit offnen Augen an;
das macht ein gut Gewissen.

Trinkt, trinkt! Der Wein hat G├Âtterkraft
so gut und wundert├Ątig!
Trinkt, trinkt! Was geht das Volk uns an,
das nicht mit J├Ągern trinken kann?
Gott sei den S├╝ndern gn├Ądig!

Trinkt, Br├╝der! trinkt! Die Zeit entflieht
schnell wie der Pfeil vom Bogen.
Schielt dort das Morgenrot herauf,
so suchen wir den Festhirsch auf,
der gestern uns betrogen.

Und m├╝ssen wir den ganzen Tag
im Sonnenbrande d├╝rsten,
so finden wir doch spiegelhell
vielleicht am Abend einen Quell
und neiden einen F├╝rsten.

Doch wer ein braver J├Ąger ist,
der nimmt, was ihm beschieden;
und wer ein gut Gewissen hat,
der trinkt sich auch im Wasser satt
und, wie in Wein, zufrieden.

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